Worum geht es beim Handel mit Treibhausgasquoten?
Besitzer von Elektrofahrzeugen profitieren von der staatlich ermöglichten Förderung durch die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). Seit 2022 werden die eingesparten Emissionen von E-Fahrzeugen offiziell anerkannt und vergütet. Mineralölunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Sie kaufen deshalb CO₂-Zertifikate von E-Auto-Besitzern.
Um Ihre jährliche E-Prämie zu erhalten, brauchen Sie nur ein Foto oder einen Scan Ihres Fahrzeugscheins. Wir übernehmen den Rest: Bündelung, Einreichung beim Umweltbundesamt und Vermarktung.
Was sind Treibhausgase?
Treibhausgase sind Gase in der Erdatmosphäre, die den Treibhauseffekt verursachen. Die wichtigsten sind Kohlenstoffdioxid (CO₂), Methan (CH₄) und Distickstoffoxid (N₂O, Lachgas). Im Transportsektor stammen über 90% der Emissionen aus erdölbasierten Kraftstoffen. Treibhausgase werden in CO₂-Äquivalenten gemessen, um verschiedene Gase vergleichbar zu machen.
Jährliche Treibhausgasemissionen in Deutschland
Quelle: Umweltbundesamt — Presseinformation 07/2021 vom 15.03.2021
Warum die Quotenregelung den Umstieg auf alternative, klimafreundliche Kraftstoffe fördert
- •Mineralölunternehmen werden verpflichtet, ihre Emissionen zu reduzieren. Wer die Quote nicht erfüllt, zahlt eine Strafabgabe. Dies schafft Anreize, in erneuerbare Energien zu investieren.
- •Die Quotenregelung verteuert fossile Kraftstoffe und macht alternative, klimafreundliche Kraftstoffe wirtschaftlich attraktiver.
Entwicklung und Wirkungsweise der THG-Quote von 2006 bis heute
Im Jahr 2006 wurde in Deutschland die Biokraftstoffquote eingeführt. Sie war der Vorläufer der heutigen THG-Quote und verpflichtete Mineralölunternehmen, einen bestimmten Anteil an Biokraftstoffen beizumischen. 2015 wurde die Biokraftstoffquote durch die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ersetzt.
Die gesetzlich vorgeschriebenen Einsparquoten stiegen schrittweise: 3,5% ab 2015, 4% ab 2017 und 6% ab 2020. Bis 2030 sollen die CO₂-Einsparungen auf 25% steigen. Seit 2022 können auch Halter von Elektrofahrzeugen ihre eingesparten Emissionen als Quote handeln.
Entstehung unserer Prämienplattform
Für einzelne E-Auto-Besitzer wäre es unpraktisch, die Quote selbst am Markt zu verkaufen. Die Mengen sind zu klein, der Aufwand zu groß. Hier setzt ElektroVorteil an: Wir bündeln viele einzelne Quoten zu großen Paketen und erzielen so bessere Preise am Markt.
Hier hilft Elektrovorteil.de
Wir übernehmen den kompletten Prozess der THG-Quotenvermarktung: Von der Verifizierung Ihres Fahrzeugscheins mittels KI-gestützter OCR-Technologie über die Einreichung beim Umweltbundesamt bis zur Auszahlung Ihrer Prämie. Durch unsere hohen Marktanteile und starken Handelspartner erzielen wir stets den besten Marktpreis.
Steuerfrei für Privatpersonen
Am 21. März 2022 teilte die Finanzverwaltung mit, dass nach bundeseinheitlicher Verwaltungsauffassung die Prämie in voller Höhe steuerfrei ist. Privatpersonen können die komplette Prämie pro Jahr und Auto kassieren. Für Unternehmen gelten die üblichen steuerlichen Regelungen.
Jedes Jahr erneut beantragen
Die THG-Prämie kann jedes Kalenderjahr erneut beantragt werden — das Programm läuft bis 2030. Mit der Auto-Verlängerung (Auto-Extend) kümmern wir uns automatisch um die jährliche Beantragung, sodass Sie jedes Jahr Ihre Prämie erhalten.